SymbolbildUS-Militär bereitet Einsatz der „Mutter aller Bomben“ für mögliche Iran-Angriffe vor
CNN berichtete am Donnerstag, die US-Angriffspläne für den Iran sähen die „Mutter aller Bomben“ vor, falls Trump die Kämpfe wieder anordnet. Beamte bezweifeln, dass sie Washingtons Ziele erreichen würde.
Laut CNN, das sich auf US-Beamte beruft, hat das Militär Pläne erarbeitet, die GBU-43/B MOAB, die größte nicht nukleare Bombe im US-Arsenal, gegen iranische Energieinfrastruktur und Atomanlagen einzusetzen, darunter den Pickaxe Mountain. Eine Quelle sagte, der Plan beschreibe den Angriff als Schlag „prior to US retrograde in CENTCOM AOR“; die Jerusalem Post liest darin einen Angriff mit anschließendem Abzug. Mehrere Quellen erklärten gegenüber CNN, die Bombe könne wohl nicht tief genug eindringen, um unterirdische Anlagen zu zerstören, ihr Nutzen sei vor allem psychologisch. Das Weiße Haus erklärte, Trump „keeps all options on the table“; das Pentagon sagte, es plane für ein breites Spektrum an Szenarien.
Zeitpunkt vor der Wahl unklar
Trump hat auf Truth Social erklärt, er werde den Iran nicht vor den Zwischenwahlen am 3. November angreifen, und sagte bei Kundgebungen, der Krieg ende sehr bald. Berater sagten CNN, es sei unklar, ob er vor dem Wahltag seine Meinung ändere.
Druck an der Straße von Hormus
Al Jazeera berichtet, die iranischen Angriffe auf die Schifffahrt in der Straße von Hormus seien auf dem höchsten Stand seit Kriegsbeginn. Brent-Rohöl kostete am Donnerstag laut Al Jazeera und The American Conservative etwa 104 bis 106 Dollar je Barrel.
Andere Meinungen
Al Jazeera zitiert den Analysten Elijah Magnier, ein MOAB-Einsatz wäre wohl „politisches Theater“, Daily Sabah verknüpft die Planung mit Trumps schwachen Umfragewerten. TASS hebt CNNs Angabe hervor, viele in der Regierung hielten eine Bodenoffensive für den einzigen Weg, den Iran zu besiegen.