SymbolbildUS-Erzeugerpreise springen, Wetten auf Zinserhöhung der Fed nehmen zu
Die US-Erzeugerpreise stiegen im September um 1,3 Prozent, deutlich mehr als erwartet, getrieben von Energiekosten. Auch die Einzelhandelsumsätze übertrafen die Erwartungen.
Das Arbeitsministerium teilte mit, der Erzeugerpreisindex für die Endnachfrage liege 6,3 Prozent über dem Vorjahr, der größte Zwölfmonatsanstieg seit 6,4 Prozent im Dezember 2022, so Breitbart. Ökonomen hatten 0,5 Prozent für den Monat und 5,4 Prozent für das Jahr erwartet. Die Güterpreise stiegen um 2,6 Prozent, wovon die Hälfte auf Benzin entfiel, das um 20,3 Prozent teurer wurde. Die Preise ohne Nahrungsmittel und Energie legten im Monat um 0,7 Prozent und im Jahr um 5 Prozent zu.
Zinswetten und Wohnungsmarkt
Reuters berichtet, UBS erwarte nach der Inflationsüberraschung nun eine Zinserhöhung der Fed im März. Laut Reuters und Bloomberg übertrafen die Einzelhandelsumsätze im September wegen höherer Benzinpreise die Erwartungen. Die New York Times meldet für die 30-jährige Hypothek einen durchschnittlichen Zins von 7,4 Prozent, den höchsten seit 2023.
Wähler spüren die Preise
Eine Harris-Umfrage für den Guardian ergab weniger als drei Wochen vor den Zwischenwahlen, dass zwei Drittel Benzin- und Lebensmittelpreise als wichtigstes Thema nennen. 61 Prozent glauben fälschlich, die USA steckten bereits in einer Rezession. Die Inflation erreichte im September 3,7 Prozent, berichtet der Guardian.