SymbolbildAsiens Tech-Aktien brechen ein, KI-Schulden- und Inflationssorgen greifen um sich
Asiens Tech-Aktien sind am Donnerstag eingebrochen: Südkoreas KOSPI verlor 7,6 Prozent, Japans Nikkei knapp 5 Prozent, nach einem US-Ausverkauf wegen hoher Inflationsdaten. Der Rekordgewinn von TSMC stoppte den Absturz nicht.
Asiens Börsen sind am Donnerstag, 15. Oktober, eingebrochen, nachdem an der Wall Street ein Ausverkauf eingesetzt hatte, ausgelöst durch höher als erwartete US-Verbraucherpreise für September und Sorgen um KI-Investitionen, berichtet Nikkei Asia. Das Handelsblatt verweist auf wachsende Zweifel an der Rentabilität von KI-Rechenzentren und ihren Chip-Zulieferern. Fumio Matsumoto, Stratege bei Okasan Securities, sagte, gute KI-Ergebnisse seien bereits eingepreist. Shingo Ide von Nissay sagte, schon vage Verunsicherung bewege die Kurse derzeit stark.
Kreditstress bei KI-Schuldnern
Laut Bloomberg erreichte das Kreditrisiko von CoreWeave einen Rekord und preist eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 60 Prozent ein. Die Financial Times schreibt, Anleihen von KI-Infrastrukturanbietern und Neocloud-Firmen seien Richtung Stressbereich gesunken, da Anleger Rechenzentrumsanleihen abstoßen.
TSMC meldet Rekordgewinn
TSMC meldete den sechsten Rekordquartalsgewinn in Folge: Der Nettogewinn stieg um 69 Prozent auf umgerechnet 21,02 Milliarden Euro, rund 500 Millionen Euro über den Analystenprognosen, so das Handelsblatt. Laut Nikkei Asia erwägt der Konzern weitere Expansion in den USA, wobei Texas eine Option ist und Gespräche über eine Beteiligung an Elon Musks Terafab-Komplex laufen.