SymbolbildVAE: Flydubai-Ko-Pilot plante Selbstmordanschlag auf Terminal in Tel Aviv
Der Generalstaatsanwalt der VAE erklärte am Freitag, der omanische Ko-Pilot, der einen Flug von Dubai nach Tel Aviv an sich reißen wollte, habe die Maschine in ein Terminal des Flughafens Ben Gurion steuern wollen. Der Verdächtige sagt, er habe allein gehandelt.
Generalstaatsanwalt Hamad Saif Al Shamsi erklärte in einer von der staatlichen Agentur WAM verbreiteten Mitteilung, der Plan sei vorsätzlich gewesen und habe auf möglichst viele Todesopfer gezielt, nach dem Vorbild der Anschläge vom 11. September 2001. Laut ihm flog der 29-Jährige zuvor zweimal nach Tel Aviv, um sich mit Route und Flughafen vertraut zu machen, und bereitete sich mit extremistischem Material und Boxtraining vor. Der Verdächtige, den Medien, nicht aber die VAE als Hamam al-Hammami benannt haben, legte in Anwesenheit seines Anwalts ein detailliertes Geständnis ab. Die Ermittler prüfen weiterhin, ob es Komplizen gab.
Fragen zur Überprüfung
Al Shamsi sagte, der Mann sei im Januar 2026 nach Oman Air und Royal Air Maroc zu Flydubai gekommen und habe alle Einstellungsvoraussetzungen erfüllt, darunter ein polizeiliches Führungszeugnis; keine Prüfung habe Extremismus gezeigt. Le Monde berichtet unter Berufung auf US-Medien und Al-Araby, Oman habe ihm aus Sorge vor Extremismus das Fliegen untersagt. Flydubai wollte sich zu seiner Überprüfung nicht äußern.
Australien und Neuseeland
Al Shamsi datierte erste Anzeichen von Extremismus auf 2017, als der Mann in Australien studierte. Laut Guardian haben australische Behörden und Neuseeland, wo er später eine Pilotenausbildung machte, eigene Untersuchungen eingeleitet.