SymbolbildTrump ernennt Geheimdienstkoordinator Clayton zum Leiter neuer KI-Koordinierungsstelle
Präsident Trump hat am Sonntag Geheimdienstkoordinator Jay Clayton an die Spitze einer neuen „Super Intelligence Force“ für die KI-Politik des Bundes berufen. FTC-Chef Andrew Ferguson gehört zu den weiteren Leitern.
Trump kündigte die Super Intelligence Force (SIF) auf Truth Social an. Sie soll den Austausch der Bundesregierung mit Verbrauchern, Verbraucherschutzgruppen, Religionsgemeinschaften, Betreibern kritischer Infrastruktur und Superintelligenz-Unternehmen koordinieren. Neben Clayton und Ferguson nannte er Emil Michael, den Forschungs- und Technikchef des Pentagon, sowie Scott Kupor, den Leiter des Office of Personnel Management. TASS berichtet unter Berufung auf das Wall Street Journal, das Gremium müsse binnen vier Monaten einen Bericht zu Risiken und Chancen von KI vorlegen. Bei seiner Anhörung im Senat nannte Clayton KI einen „Gamechanger“ und zugleich „eine Bedrohung“.
Debatte um Sicherheit
Der Start folgt auf Warnungen aus der Tech-Branche und auf Berichte über KI-Software, die eigenständig Hackerangriffe verübt. Trump lehnt eine Verlangsamung ab, sieht die USA vor China und hat die Sorgen vor KI als „Schwindel“ bezeichnet; die Branche könne sich selbst kontrollieren. Am Dienstag unterzeichnete er mit sechs Konzernchefs ein KI-Abkommen, das interne und externe Kontrollinstanzen vorsieht.
Reaktionen
Senator Mark Warner, stellvertretender Vorsitzender des Geheimdienstausschusses im Senat, begrüßte die Personalie vorsichtig, merkte aber an, die Regierung habe sich wirksamen Schutzvorkehrungen widersetzt. Elon Musk schrieb, „SI“ sei „besser“ als KI, und benannte die KI-Sparte von SpaceX in SpaceXSI um.