SymbolbildG7 geben Treibstoffreserven frei, Opec+ hält Fördermenge stabil
Die G7-Staaten haben vereinbart, 100 Millionen Barrel Öl und Diesel freizugeben, um die Preise zu dämpfen. Opec+ ließ ihre Quoten für November am Sonntag unverändert.
Am Montag, 5. Oktober, meldete das Wall Street Journal zunächst niedrigere Ölpreise wegen des G7-Freigabeplans, dann ein gemischtes Bild angesichts von Hinweisen auf Angriffe rund um die Straße von Hormus. Bloomberg schreibt, die Freigabe bringe nur vorübergehende Preisentlastung, und das Öl hänge weiter bei rund 100 Dollar je Barrel fest. Das Wall Street Journal geht zudem den Ursachen der Knappheit am Dieselmarkt nach.
Opec+ bleibt bei ihrem Kurs, Saudis senken Asien-Preis
Eine Untergruppe aus sieben Ländern unter Führung Saudi-Arabiens und Russlands hält die Ziele für November stabil, erklärte das Bündnis nach einer Videokonferenz am Sonntag, 4. Oktober, im Einklang mit seinem bestehenden Fahrplan. Bloomberg verweist darauf, dass der Nahostkonflikt weiterhin große Teile der Förderung der Gruppe lahmlegt. Am Montag senkte Saudi-Arabien laut Bloomberg seinen Leitpreis für Asien auf den niedrigsten Stand seit sechs Jahren.
Golf-Exporte erholen sich trotz Angriffen
Die Rohölexporte aus dem Nahen Osten liegen wieder über dem Vorkriegsniveau, obwohl Angriffe auf Tanker zunehmen. Bloomberg berichtet, der Irak organisiere einen Tanker, um Öl an Hormus vorbeizubringen.