SymbolbildOpenAIs Umsatzlaufrate übersteigt 40 Milliarden Dollar, Umsatzchefin geht
OpenAIs auf das Jahr hochgerechneter Umsatz hat 40 Milliarden Dollar überschritten, wie Bloomberg am Samstag berichtete; das stärkt die Argumente für einen Börsengang. Einen Tag zuvor kündigte Umsatzchefin Denise Holland Dresser ihren Abschied an.
Dresser teilte am Freitag, 14. August, in einem LinkedIn-Post mit, sie verlasse das Unternehmen „in den nächsten Wochen“, wie das Handelsblatt berichtete. Sie schrieb, die Entscheidung sei ihr schwergefallen und sie sei stolz auf das Erreichte, wolle nun aber andere Karriereoptionen verfolgen. Ihr Abgang fällt mitten in die Vorbereitungen für den Börsengang, für den es noch keinen Termin gibt.
Weitere Topmanager verlassen das Unternehmen
Fidji Simo, die als CEO für den Einsatz von KI-Produkten Sam Altman entlasten sollte, trat im Juli nach rund einem Jahr und einer dreimonatigen krankheitsbedingten Pause zurück; laut Financial Times bleibt sie beratend tätig. Auch der frühere Finanz- und Betriebsleiter Brad Lightcap und die Ethikbeauftragte Chloé Bakalar gingen zuletzt, und die FT berichtete von Unruhe unter den rund 6000 Beschäftigten.
Geld rund um den Börsengang
Nvidia hat seinen Plan zurückgefahren, Rechenzentrumsausgaben von OpenAI in Höhe von 250 Milliarden Dollar zu garantieren, wie das Wall Street Journal am Samstag berichtete. Anthropic nahm im zweiten Quartal mehr als 11,5 Milliarden Dollar ein, berichtete Bloomberg am Freitag.
Andere Meinungen
Bloomberg (USA) stellt den Umsatzmeilenstein und die IPO-Perspektive in den Vordergrund und erwähnt die Personalien nicht, während das Handelsblatt in Deutschland den Tag als wachsende interne Turbulenzen bei OpenAI beschreibt.