SymbolbildSambia stoppt Auszählung der Präsidentenwahl nach Angriffen auf Wahlhelfer
Sambias Wahlkommission hat die Auszählung der Präsidentenwahl nach Vorwürfen von Gewalt und Betrug ausgesetzt. Präsident Hakainde Hichilema strebt eine zweite Amtszeit an.
Die Kommission gab den Stopp am Freitag, 14. August, bekannt, einen Tag nachdem die Sambier am Donnerstag, 13. August, gewählt hatten, wie die New York Times berichtete. Wahlhelfer seien angegriffen und Stimmzettel gestohlen worden, hieß es von der Kommission. Die vorliegenden, in beiden Fällen knappen Berichte nennen weder die Urheber der Angriffe noch die Zahl der betroffenen Stimmzettel oder einen Termin für die Fortsetzung der Auszählung. The Economist führte die Aussetzung lediglich als Einzeiler in seiner täglichen Weltübersicht.
Schulden, Kupfer und der Streit mit der Familie Lungu
Der Urnengang war geprägt von der Schuldenlast des Landes, der Inflation und den Einnahmen aus dem Kupfer. Überschattet wurde der Wahlkampf zudem von Hichilemas Fehde mit der Familie seines Rivalen Edgar Lungu, der 2025 starb.