SymbolbildHuthi-Raketen töten mindestens vier im jemenitischen Hafen Mokha
Huthi-Kräfte feuerten am Freitag sechs ballistische Raketen auf den von der Regierung gehaltenen Rotmeerhafen al-Mucha ab und töteten mindestens vier Menschen. Sie reklamierten zudem einen Drohnenangriff auf eine Anlage von Saudi Aramco in Nadschran.
Die jemenitische Regierung erklärte, die Raketen hätten am Freitag, 14. August, zivile Infrastruktur im Hafen getroffen und mehrere Fischerboote in Brand gesetzt. Ein ungenannter Militärvertreter sagte der Agentur AFP, mindestens acht Menschen seien getötet worden, zwei davon Sicherheitskräfte, und getroffen worden seien Handelsschiffe, die am Kai löschten, zwei von ihnen brannten. TASS berichtete unter Berufung auf Al Arabiya, es seien auch Drohnen und Boote eingesetzt worden und sechs mit Minen bestückte Boote hätten einen Öltanker in Bab al-Mandab angegriffen.
Huthis beanspruchen Treffer gegen saudisch gestützte Kräfte
Der Militärsprecher der Huthis erklärte, die Gruppe habe Ansammlungen, Waffen und Kriegsboote saudisch gestützter Kräfte und von "Söldnern" nahe al-Mucha getroffen und Dutzende Soldaten getötet, was keine andere Quelle bestätigt. TASS meldete Dutzende Angriffe der Regierungstruppen auf Rebellenstellungen an der Westküste und Beschuss westlich von Taiz.
Drohnenanspruch auf Aramco in Nadschran
Die von den Huthis kontrollierte Agentur SABA meldete, eine Drohne habe eine Aramco-Anlage in Nadschran getroffen, als Reaktion auf saudische Kampfflugzeuge im Luftraum über der Provinz Saada, ohne Ziel oder Schäden zu nennen. Saudische Behörden und Aramco äußerten sich nicht; einen Tag zuvor hatten die Huthis zwei Drohnentreffer auf eine Aramco-Raffinerie in Dschasan reklamiert.
Andere Meinungen
TASS ergänzt unter Berufung auf Al Arabiya Abfangzahlen und Huthi-Verluste, die bei Al Jazeera und Le Monde fehlen; beide führen mit vier beziehungsweise acht Toten.