SymbolbildNvidia kürzt seine 250-Milliarden-Dollar-Garantie für OpenAI-Rechenzentren
Das Wall Street Journal berichtete am Samstag, Nvidia habe seine Pläne zurückgefahren, Ausgaben von 250 Milliarden Dollar für OpenAI-Rechenzentren abzusichern. Zugleich zieht das größere 500-Milliarden-Programm die Wall Street tiefer in das KI-Geschäft.
Über den Umfang der Kürzung ist außer der Schlagzeile nichts berichtet worden. Einen Tag zuvor, am Freitag, dem 14. August, beschrieb Bloomberg, wie Nvidias 500-Milliarden-Ausbau Banken und Investoren in das KI-Geschäft zieht, und berichtete, der Chiphersteller halte eine Beteiligung von 21 Milliarden Dollar an SpaceX und Intel-Aktien im Wert von 30 Milliarden Dollar. Bloomberg meldete zudem grüne Rechenzentrumsanleihen über 2,25 Milliarden Dollar, besichert durch einen Mietvertrag mit Jane Street, während sich Teile von Texas gegen neue Projekte wenden.
Gewinne, die im Kreis laufen
Die Ergebnisse von Alphabet und Amazon zeigten Gewinne aus Beteiligungen, die nach Darstellung der New York Times offenlegen, wie stark die Geschicke der Technologiekonzerne inzwischen voneinander abhängen. Das Wall Street Journal argumentierte am Freitag, die Gewinne der großen Tech-Konzerne würden von anderen Technologieunternehmen aufgebläht; beide Berichte stehen hinter einer Bezahlschranke.
Nächster Abgang vor dem Börsengang
Umsatzchefin Denise Dresser verlässt OpenAI nach weniger als einem Jahr, wie die FAZ am Freitag berichtete; Nachfolger wird Dali Rajic, zuvor Präsident des zu Google gehörenden Sicherheitsanbieters Wiz. Sie folgt Fidji Simo, die im Juli gesundheitliche Gründe nannte, und Brad Lightcap, der im April das Amt des Chief Operating Officer abgab und das Unternehmen nun ganz verlassen hat. Die FAZ verbindet die Wechsel mit OpenAIs Ziel, bis Jahresende die Hälfte des Umsatzes mit Unternehmenskunden zu erzielen.