SymbolbildMekong-Hochwasser vertreibt Zehntausende in Myanmar und Laos
Steigende Wassermassen entlang des Mekong haben in Myanmar und Laos Zehntausende aus ihren Häusern vertrieben. Bauerngemeinden in Thailand entlang des Flusses stellen sich auf weitere Überschwemmungen ein.
Die Behörden warnen, dass anhaltende starke Regenfälle weitere Sturzfluten bringen könnten, wie die South China Morning Post am Donnerstag, 13. August, berichtete. Luftaufnahmen zeigten weite, vollständig überflutete Landstriche, während Sturzfluten im bergigen Gelände Straßen und Brücken wegrissen. Unbestätigte Bilder aus Laos, die im thailändischen Fernsehen kursierten, zeigten Wassermassen, die über die Hochwasserentlastung eines Staudamms schossen, während Anwohner auf Dächern auf Rettung warteten. Die Rettungsarbeiten in den betroffenen Gebieten werden durch knappe Mittel behindert.
Laos fehlen die Mittel
In Laos hat eine monatelange Treibstoff- und Inflationskrise dazu geführt, dass die Zivilgesellschaft die überlasteten und schlecht ausgerüsteten staatlichen Rettungskräfte nicht ausgleichen kann.
Kritik an Staudämmen und Abholzung
Der Monsun überschwemmt die Region jedes Jahr, doch Umweltschützer sagen, die Schäden würden durch veränderte Wetterlagen und Abholzung verstärkt, ebenso durch die Kette von Staudämmen am Mekong und seinen Nebenflüssen, die den natürlichen Wasserfluss und die Entwässerung verändern.