SymbolbildChinesisch-indonesische Fregatten beenden Übung östlich von Taiwan, Peking weist Raketenkritik zurück
Die Volksbefreiungsarmee erklärt, chinesische und indonesische Fregatten hätten ihre erste gemeinsame Übung östlich von Taiwan abgeschlossen. Peking wies zugleich eine Erklärung von 41 Staaten zu seinen Ankündigungen von Raketentests zurück.
Das Kommando Ost teilte am Mittwoch, 12. August, mit, die Lenkwaffenfregatte Honghe (Rumpfnummer 523) und die indonesische Fregatte KRI I Gusti Ngurah Rai hätten östlich der Insel geübt, darunter eine Versorgung auf See. Taipeh nennt die Manöver eine gefährliche Provokation; die Global Times zitierte einen Experten, wonach die Kritik der regierenden DPP deren separatistisches Wesen und ihre Abhängigkeit von äußeren Kräften offenlege. Schiffe der Küstenwache patrouillierten am Dienstag zudem rund um Taiwan, was Peking als Rechtsdurchsetzung bezeichnet.
Genf: keine Erlaubnis nötig
Chinas Abrüstungsbotschafter Li Chijiang wies die von den USA angeführte Erklärung zu chinesischen Meldungen über Raketenstarts am Dienstag bei der Abrüstungskonferenz in Genf zurück. Das Außenministerium nannte sie Heuchelei und doppelte Standards; ein Leitartikel der Global Times erklärte, Chinas Tests bedürften keiner Erlaubnis. Es geht um eine strategische Rakete, die am 6. Juli von einem U-Boot abgefeuert wurde.
Taipeh wirbt um Waffen
Das Wall Street Journal berichtet, Taiwan werbe in Washington für seine Sache, nachdem Trump Rüstungsverkäufe infrage gestellt hat. In einem Video des Economist sagt John Bolton, Trump würde Taiwan für einen Deal fallen lassen.
Andere Meinungen
Über die Übung und den Genfer Schlagabtausch berichten hier allein chinesische Staatsmedien; die US-amerikanischen und britischen Häuser fragen stattdessen, ob Washington Taiwan weiter bewaffnet.