SymbolbildTaipeh verurteilt geplante chinesisch-indonesische Übung östlich von Taiwan
China und Indonesien wollen Mitte August östlich von Taiwan eine gemeinsame Marineübung abhalten. Taipeh nennt die erste Übung dieser Art eine gefährliche Provokation.
Chinas Verteidigungsministerium erklärte am Dienstag, 11. August, ein chinesisches Kriegsschiff werde östlich der Insel eine gemeinsame Navigationsübung mit einem indonesischen Marineschiff abhalten, mit Schwerpunkt auf Kommunikationsübungen und Versorgung auf See. Reuters nennt das Vorhaben höchst ungewöhnlich, da China in der Nähe Taiwans normalerweise nicht mit ausländischen Streitkräften übt; vor der Ostküste patrouilliert dort seit Juni die chinesische Küstenwache. Spät am Dienstag forderte Taiwans Festlandsrat Peking auf, ein Verhalten zu unterlassen, das den falschen Eindruck erwecken solle, es kontrolliere diese Gewässer.
Peking weist Erklärung zu Raketentests zurück
Die Global Times berichtete am Mittwoch, Peking habe eine von den USA angeführte gemeinsame Erklärung zur Ankündigung von Raketentests zurückgewiesen: Washington habe kein Recht, China für Tests zu kritisieren, und man warne vor 'politischer Manipulation'.
Hyperschallwaffen mit Sternennavigation
Die Guangdong Aerospace Research Academy hat einen Prototyp eines Sternensensors gebaut, damit Hyperschallwaffen ab Mach 5 bei gestörtem GPS oder BeiDou nach dem Sternenlicht navigieren können, berichtet die South China Morning Post; das Projekt bestand am Montag, 10. August, seine abschließende Expertenprüfung.
Andere Meinungen
Die Global Times nennt die Übung eine erste von 'großer Bedeutung'; Nikkei Asia und The Hindu betonen die Sensibilität der Gewässer und den Protest Taipehs.