SymbolbildIsrael vor Patt-Wahl: Trump stellt sich erneut hinter Netanjahu
Israel wählt am Dienstag, doch keines der Lager ist nahe an 61 Sitzen; Umfragen sehen die Opposition um Gadi Eisenkot knapp vorn.
Die letzten Umfragen sehen die Opposition bei 54 Sitzen gegenüber 48 für das Lager von Benjamin Netanjahu (Maariv), bei 54 zu 50 (Channel 13) und bei 52 zu 50 (KAN); in allen liegt Eisenkots Jaschar vor dem Likud. Am Sonntag, 25. Oktober, sprach sich Donald Trump auf Truth Social zum zweiten Mal für Netanjahu aus und schrieb, bei jedem anderen Regierungschef müsse Amerika den Iran-Konflikt selbst übernehmen. Die Jerusalem Post berichtet unter Berufung auf zwei US-Quellen, Netanjahu habe Trumps Umfeld zu neuen Erklärungen gedrängt.
Angstkampagne in den letzten Tagen
Netanjahu veröffentlichte ein KI-generiertes Bild einer Atomexplosion über Tel Aviv und nannte den Iran eine existenzielle Bedrohung. Eisenkot warf ihm Angstmache vor, und der Vorsitzende der Demokraten, Yair Golan, forderte, man solle ihn von den sozialen Medien fernhalten. Reuters berichtet, er sei für einen Plan gerügt worden, mit Kryptowährungen Sanktionen zu umgehen.
Arabische Parteien könnten entscheiden
Eisenkot bräuchte arabisch geführte Parteien, laut Al Jazeera auf etwa 13 Sitze projiziert, als Partner oder externe Stütze. Ra'am-Chef Mansour Abbas signalisiert Bereitschaft, doch Eisenkot und die meisten Oppositionsführer haben ein Bündnis ausgeschlossen. Laut Handelsblatt könnte Netanjahu geschäftsführend im Amt bleiben, falls keine Regierung zustande kommt.