SymbolbildMeta veröffentlicht Muse-Wonder-Modelle und sieht sich an der KI-Spitze
Meta hat am Montag die KI-Modelle Muse Wonder und Muse Wonder Full vorgestellt und sagt, sie könnten mit Systemen von OpenAI und Anthropic mithalten.
Konzernchef Mark Zuckerberg schrieb auf X, Wonder sei "eine viel größere und fortschrittlichere Modellklasse" als die Muse-Spark-Familie und "bringt uns an die Spitze". Alexandr Wang, Metas Chef für künstliche Intelligenz, nannte es "unser bislang größtes und leistungsfähigstes Modell". Meta verweist auf Benchmarks der Firma Artificial Analysis, die Wonder offenbar vor Spark und vor Modellen von Anthropic, OpenAI und Google zeigen; dieselbe Website führt Wonder jedoch unter den teuersten Modellen. Die Modelle sollen in Metas persönlicher Agenten-App Muse verfügbar werden, nur für zahlende Abonnenten.
Teures Aufholen
Meta brachte im April Spark heraus, ein Bruch mit der quelloffenen Llama-Reihe, die der Branche hinterherhinkte. Im Juni 2025 investierte der Konzern 14 Milliarden Dollar in Scale AI und erklärte im Juli, die KI-bezogenen Ausgaben könnten in diesem Jahr 145 Milliarden Dollar erreichen, da er Einnahmen jenseits der Werbung sucht.
Sicherheit und Tempo
Die Financial Times berichtet, Zuckerberg weise Forderungen nach einer Verlangsamung zurück. Meta erklärt, es habe die Auslieferung von Muse um mehrere Monate verschoben, um sich auf Sicherheit zu konzentrieren.