Inmitten der Kämpfe: Iran lässt seit 2024 inhaftierte US-Bürgerin frei
Der Iran hat die iranisch-amerikanische Doppelstaatlerin Dena Karari freigelassen, die seit Dezember 2024 unter Spionagevorwürfen festgehalten wurde. Präsident Trump erklärte, sie sei „sicher außerhalb des Iran und in gutem Zustand“, und dankte Teheran. Die Freilassung fällt mitten in die militärische Eskalation zwischen beiden Staaten.
Dena Karari, eine iranisch-amerikanische Doppelstaatsbürgerin, deren Pass im Dezember 2024 beschlagnahmt worden war und die seither das Land nicht verlassen durfte, ist nach Angaben Washingtons freigelassen worden. Trump verkündete die Nachricht auf Truth Social und sprach von einer zu Unrecht Inhaftierten, die nun in Sicherheit sei; er bedankte sich ausdrücklich beim Iran. Die New York Times und der Guardian ordnen den Schritt als seltenes Signal begrenzter Verständigung ein, während US-Kampfjets weiter iranische Ziele angreifen. Die konservative Welt verbindet die Freilassung mit den zeitgleichen Explosionen nahe Teheran und dem Lahmlegen eines Öltankers und betont den Kontrast zwischen humanitärer Geste und laufendem Krieg. Teheran selbst nannte keine ausführliche Begründung, was Raum für Interpretationen lässt, ob es sich um einen Vertrauensbeweis, ein Verhandlungssignal oder eine humanitäre Einzelentscheidung handelt. Die Quellenlage zu den genauen Umständen der Freilassung ist noch dünn.
