SymbolbildPentagon fordert Rüstungsindustrie zur Beschleunigung der Waffenproduktion auf, da Vorräte an Abfangraketen schrumpfen
Das Pentagon hat Waffenherstellern 21 Tage Zeit gegeben, um Pläne für deutlich schnellere Lieferungen vorzulegen, und verweist dabei auf Engpässe, die durch den Krieg mit dem Iran entstanden seien. Die US-Bestände werden mit weniger als 1.700 Patriot-Abfangraketen angegeben.
Was passiert ist
- Der stellvertretende Verteidigungsminister Stephen Feinberg setzte die Frist und bezeichnete jahrelange Produktionszyklen als nicht länger hinnehmbar, berichtet die Washington Post.
- Er nannte NGI-Abfangraketen, NASAMS, mobile Luftabwehrradare, Pilotenausbildungssysteme und weltraumgestützte Raketenverfolgung als kritisch.
- US-Streitkräfte setzten mehr als 1.500 Patriot-Abfangraketen gegen den Iran ein; die Wiederauffüllung könnte laut New York Times über zwei Jahre dauern.
- Das Pentagon verlegt Schiffe, Flugzeuge und Luftabwehreinheiten von Asien und Europa in den Nahen Osten.
- NBC berichtete, die Pentagon-Führung habe ein Krisentreffen zur Munitionsversorgung einberufen, nachdem Trump Feinberg angerufen und kritisiert hatte.
Der Blick von außen
Beide nicht-amerikanischen Medien geben hier amerikanische Berichterstattung wieder, statt eigenes Material zu liefern. TASS stellt die Erschöpfung des Arsenals als Folge der Iran-Operation und des Zerwürfnisses zwischen Trump und Hegseth vom 31. Juli in den Vordergrund, eine Verbindung, die Bloombergs knappe Meldung zur Produktion nicht herstellt.
Mögliche Folgen
- Ob Auftragnehmer mehrjährige Produktionszyklen verkürzen können und zu welchem Preis, bleibt in dem berichteten Dokument unerwähnt.
- Die Angaben zu Lagerbeständen und der zweijährigen Wiederauffüllungsfrist beruhen auf ungenannten Quellen; das Pentagon hat kein internes Dokument veröffentlicht.
- Trump hat bestritten, über die Engpässe getäuscht worden zu sein, und widerspricht damit dem Bericht der Washington Post.
- Unklar ist, wie lange die aus Asien und Europa abgezogenen Luftabwehrsysteme im Nahen Osten verbleiben.
United States: The Pentagon demands a rapid production surge, while Trump publicly denies reports that he was misled about severe ammunition shortages.
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