SymbolbildDemokratische Gouverneure mit Versprechen gegen Rechenzentren gewählt: KI-Ausbau unter Druck
Demokraten, die einen Stopp oder Beschränkungen für den Bau von Rechenzentren versprochen hatten, gewannen am Dienstag die Gouverneurswahlen in Texas, Georgia und Ohio. Laut Bloomberg fielen CoreWeave-Anleihen auf neue Tiefstände.
Bei den Zwischenwahlen am Dienstag, dem 3. November, entthronte die Demokratin Gina Hinojosa den texanischen Gouverneur Greg Abbott, nachdem sie einen sofortigen Baustopp für Rechenzentren angekündigt hatte, berichtet die Financial Times. Lokale Abstimmungen gegen solche Projekte begleiteten die Welle; die FT liest dies als Absage an Präsident Donald Trumps Kurs eines raschen Ausbaus der KI-Infrastruktur. Die New York Times schreibt, die Wähler hätten nach zwei Jahren kaum vorhandener Aufsicht auch Demokraten gewählt, die eine Regulierung der Technologie versprochen hatten. Laut einer NBC-Nachwahlbefragung nannten 56 Prozent KI und Rechenzentren einen entscheidenden oder wichtigen Faktor für ihre Stimme bei der Kongresswahl.
Georgia und Ohio
In Georgia, wo laut CBRE fast 2,9 Gigawatt Rechenzentrumsleistung im Bau sind, hatte die Demokratin Keisha Lance Bottoms eine vorübergehende landesweite Pause versprochen, während ihr Gegner Rick Jackson sagte, die Gemeinden sollten entscheiden. In Ohio schlug Amy Acton Vivek Ramaswamy und kündigte einen bedingten Stopp für Genehmigungen von Projekten an, die strenge Energie- und Wasserkriterien verfehlen.
Investoren und Weißes Haus
Bloomberg berichtet, CoreWeave-Anleihen hätten neue Tiefstände erreicht, da Rechenzentren in Texas im Visier stünden. Trump hatte den Widerstand und die allgemeinen Sorgen um KI-Sicherheit im September als "Hoax" bezeichnet; viele republikanische Kandidaten gingen in dem Thema auf Distanz zu ihm.