SymbolbildBritische Helferin oder Helfer ausgeflogen, WHO billigt zwei Bundibugyo-Impfstoffstudien
Ein in Kongo mit Ebola infizierter britischer Gesundheitsarbeiter wird nach Großbritannien ausgeflogen. Die WHO genehmigte Studien zu zwei Impfstoffen, die für den Bundibugyo-Stamm entwickelt wurden.
Die britische Regierung teilte am Mittwoch, 4. November, mit, der Patient, den eine humanitäre Organisation zur Unterstützung der Ausbruchsbekämpfung entsandt hatte, sei in stabilem Zustand. Die Ankunft wird bis Donnerstag erwartet, danach soll der Patient in eine Spezialstation für hochansteckende Infektionskrankheiten verlegt werden. Es ist der erste Fall eines britischen Staatsangehörigen in diesem Ausbruch, und das Risiko für die britische Bevölkerung bleibt laut Regierung gering. Expertengruppen der WHO hatten die beiden Studien am Montag empfohlen. Die Impfstoffe wurden von der Universität Oxford mit dem Serum Institute of India und Moderna entwickelt, das kongolesische Nationale Institut für biomedizinische Forschung leitet die Studie, Ergebnisse werden Anfang 2027 erwartet. Africa CDC zählt 10.444 bestätigte Fälle, mehr als 5.300 Menschen sind gestorben.
WHO fordert Ende der Reisebeschränkungen
WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus rief die Staaten auf, Reisebeschränkungen aufzuheben, da sie Länder für richtiges Verhalten bestraften und transparente Meldungen entmutigten. Kenia hat laut WHO neun Fälle mit zwei Toten gemeldet, Nigeria einen Fall.
Israel: Verdachtsfälle negativ
Das israelische Gesundheitsministerium teilte am Mittwoch mit, zwei isolierte Reisende aus Kongo seien negativ getestet worden. Es rät weiterhin von Reisen nach Uganda, Kenia und Nigeria ab.