SymbolbildTrump hält Option auf Iran-Angriff offen, Teheran droht nach Zwischenwahlen mit größerer Antwort
Trump sagt, er habe keine unmittelbaren Pläne für einen Angriff auf Iran, die US-Streitkräfte seien aber „schussbereit“. Irans Führung wertet den Wahlsieg der Demokraten als Absage an den Krieg.
Am Mittwoch, 4. November, einen Tag nach den Zwischenwahlen, sagte Trump laut FAZ, die US-Streitkräfte seien schussbereit, vielleicht gebe es dazu aber gar keinen Grund. Am Dienstag hatte er Fox News gesagt, neue Schläge seien möglich, und die US-Bombardierung einer Luftabwehranlage auf der Insel Qeschm laut Le Monde einen „kleinen Angriff“ genannt. Die Demokraten gewannen beide Kongresskammern, und Vizepräsident JD Vance schrieb auf X: „Der Grund, warum wir verloren haben, ist der Krieg.“ Revolutionsführer Modschtaba Chamenei erwiderte, die Feindschaft Washingtons ändere sich weder durch Parteiwechsel noch durch Zugeständnisse, und jede neue US-Aggression werde mit einer Antwort „in weit größerem Maßstab“ beantwortet.
Teheran deutet das Votum für sich
Parlamentspräsident und Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf schrieb auf X, die Amerikaner hätten „Nein zum Krieg“ gesagt, und warnte, ein Verrat an diesem Willen bringe einen „Albtraum“. Der Sekretär des Sicherheitsrats, Mohsen Rezaei, sagte, Trump habe auf dem Schlachtfeld und in Washington Niederlagen erlitten.
Gespräche hängen an sieben Bedingungen
Rezaei schrieb am Dienstag, die US-Antwort auf Irans Forderungen sei „nicht überzeugend“. Hormus öffne sich erst, wenn Washington die sieben Bedingungen Irans vollständig beantworte, während Katar, Russland und China vermitteln, so die Jerusalem Post.