SymbolbildDemokraten gewinnen Senat und Repräsentantenhaus bei Midterms gegen Trump
Die Demokraten haben bei den Zwischenwahlen am Dienstag beide Kongresskammern gewonnen und in Staaten wie Texas und South Carolina Senatssitze der Republikaner erobert.
Am Mittwochmorgen schätzte Premium Times die Mehrheit im Senat auf 54 zu 43 Sitze und im Repräsentantenhaus auf 228 zu 137, viele Rennen waren noch offen. Die sechs eroberten republikanischen Senatssitze lagen in Texas, Ohio, Kansas, Iowa, North Carolina und South Carolina, Staaten, in denen Trump Kandidaten ausgewählt oder Wahlkampf gemacht hatte. Laut Reuters gewann Abdul El-Sayed Michigan und ist der erste Muslim im US-Senat; Adam Hamilton ist demnach der erste Demokrat seit 94 Jahren, der aus Kansas in den Senat gewählt wurde. Reuters meldet außerdem, dass die Demokratin Acton den Republikaner Ramaswamy bei der Gouverneurswahl in Ohio besiegte.
Trump nennt Iran-Krieg als Grund
Trump sagte Fox News, Iran sei ein Teil der Erklärung, und verwies auf die Benzin- und Dieselpreise; der New York Times sagte er, er werde das Ergebnis akzeptieren. Premium Times ergänzt, die Wähler seien zudem über hohe Preise und Korruption unzufrieden gewesen.
Jeffries wohl neuer Speaker
Die FAZ berichtet, Hakeem Jeffries werde wahrscheinlich Speaker, wenn sich das neue Repräsentantenhaus im Januar konstituiert. Laut FAZ traf sich Jeffries angeblich mit Jared Kushner zu Wohnungsmarkt, Lebenshaltungskosten und Einwanderung und muss möglicherweise den linken Parteiflügel von einem dritten Impeachment abbringen.
Märkte reagieren
Die Märkte schwankten nach dem Erdrutschsieg stark: KI-Aktien gerieten unter Druck, Dollar und Gold bewegten sich.