SymbolbildTech-Ausverkauf erreicht Asien, Anleger sichern sich gegen KI-Absturz ab
Japanische und taiwanische Aktien gaben am Montag nach dem Tech-Einbruch an der Wall Street nach, Kioxia stürzte wegen seines Nachfrageausblicks ab. Anleger kaufen Put-Optionen und Kreditschutz gegen einen KI-Abschwung.
Bloomberg berichtet, japanische Aktien seien wegen des Tech-Ausverkaufs und des Gewinnausblicks von Kioxia gefallen; die Aktie des Chipherstellers brach ein, nachdem die Prognose auf eine abflachende Nachfrage hindeutete. Bloomberg meldet zudem einen Rekordabzug ausländischer Anleger aus taiwanischen Aktien. Eine Schlagzeile des Wall Street Journal beziffert den Rückgang des Nikkei auf 0,9 Prozent, gedrückt von Bank- und Technologiewerten. Zuvor hatte der Tech-Ausverkauf in den USA am Freitag, dem 30. Oktober, mehr als 1 Billion Dollar an Marktwert vernichtet; der Nasdaq 100 fiel um 3,4 Prozent, der S&P 500 um 1,8 Prozent, so die von NBC News gemeldeten und von der Jerusalem Post weitergegebenen Zahlen.
Versicherung gegen eine KI-Blase
Laut einem Bericht des Wall Street Journal, den die Jerusalem Post wiedergibt, kaufen Anleger und Tech-Manager Put-Optionen und Credit-Default-Swaps. Die Kosten für die Absicherung der Schulden von Amazon, Alphabet, Microsoft, Meta und Oracle stiegen im vergangenen Monat auf den höchsten Stand seit 2021, und der Handel mit CoreWeave-Puts erreichte im Oktober Rekordwerte. Jump Trading bietet inzwischen Kontrakte gegen einen Preisverfall bei Rechenleistung an. Viele Anleger wollten Gewinne sichern und wetteten nicht auf einen Crash, heißt es in dem Bericht.