SymbolbildIndien evakuiert Ostküste, während der sehr schwere Zyklon Arnab sich nähert
Indien bringt Zehntausende Menschen in Notunterkünfte, während Zyklon Arnab sich der Ostküste nähert.
Der Indische Wetterdienst teilte am Dienstag mit, der Zyklon Arnab, ein "sehr schwerer" Wirbelsturm, liege 260 km südöstlich von Visakhapatnam in Andhra Pradesh. Er soll bis 11:30 Uhr Ortszeit am Mittwoch, 28. Oktober, die Küste erreichen, mit anhaltenden Winden von 115 bis 125 km/h und Böen bis 140 km/h. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde von Andhra Pradesh leben mehr als 12 Millionen Menschen entlang der erwarteten Zugbahn. Deren Geschäftsführer Prakhar Jain sagte Reuters, bis Montagabend seien knapp 50.000 Menschen in Notunterkünften untergebracht worden, von geschätzt 400.000, die evakuiert werden müssten. Der Videobericht von Al Jazeera meldet, bereits am Dienstag hätten heftiger Regen und Überschwemmungen die Küste getroffen.
Züge gestrichen, Odisha evakuiert
Die Bahnbehörden teilten in sozialen Medien mit, mindestens 12 Züge in Ostindien seien gestrichen und der Verkehr auf 53 Strecken an der Südküste für Dienstag und Mittwoch ausgesetzt worden. In Odisha plant die Regierung laut The Hindu die Evakuierung von 48.000 Menschen.
Nepal warnt vor Gefahr im Himalaya
Nepals Behörden rieten Touristen, Hochgebirgsregionen zu meiden, weil sie von Donnerstagnacht bis Samstag starken Regen, Schneestürme und Lawinen befürchten. Eine Sturzflut im Himalaya hatte im August in dem Land rund 1.500 Menschen getötet.