SymbolbildFachleute: PHP-Patches reichen nicht, KI schürt Furcht vor weiteren Lücken
Viele nach Bekanntwerden der PHP-Lücken am Dienstag abgeschaltete Websites sind wieder online, doch Fachleute halten Updates allein für unzureichend. Manager warnen, KI finde solche Fehler schneller, als sie sich beheben ließen.
Das BSI meldet laut FAZ bislang keine erfolgreichen Angriffe, während Thomas Boele von Check Point Betreiber auffordert, API-Keys zu erneuern, Web Application Firewalls zu aktualisieren und ihre PHP-Komponenten zu inventarisieren. Cloudflare-Chef Matthew Prince spricht von Millionen Ausnutzungsversuchen. Jason Clinton von Anthropic sagt eine „Schwachstellen-Tsunami“ voraus, und Sam Altman sagte, er glaube nicht mehr, dass sich alle Fehler beheben lassen, berichtet der Guardian.
Russland ordnet Abschaltungen an
Das Cybersicherheitszentrum NKTsKI des FSB wies Betreiber kritischer Infrastruktur am 22. Oktober an, den externen Zugang zu beschränken oder Server vom Netz zu nehmen, falls sie nicht schnell aktualisieren können, berichtet Meduza unter Berufung auf ein RBC vorliegendes Dokument.
Japan nimmt Seiten vom Netz
Hunderte japanische Websites gingen für Wartungsarbeiten offline, berichtet Nikkei Asia. Laut einer Reuters-Schlagzeile will Japan Cyberangriffe simulieren.
Andere Meinungen
Der Guardian schreibt, Regierungs- und Privatseiten in den USA und Großbritannien seien vorübergehend vom Netz gegangen, während Nikkei Asia berichtet, US-Firmen hätten meist stille Korrekturen ohne Unterbrechung bevorzugt.