SymbolbildAnthropic widmet fünf Prozent seiner Aktien einem neuen Gemeinwohl-Fonds
Anthropic hat am Sonntag angekündigt, fünf Prozent seiner Aktien in einen neuen Gemeinwohl-Fonds einzubringen. Der KI-Entwickler bereitet als Public Benefit Corporation einen großen Börsengang vor.
Laut Handelsblatt teilte Anthropic am Sonntag, 18. Oktober, mit, dass die Beteiligung mit steigender Unternehmensbewertung noch wachsen könne. Zusammen mit dem neuen Fonds sind damit rund 20 Prozent der Aktien für öffentliche Zwecke vorgesehen. Der „Anthropic Public Benefit Fund“ soll als hundertprozentige Tochtergesellschaft gegründet werden. Die Financial Times verortet den Schritt vor dem Hintergrund wachsender öffentlicher Kritik an Sicherheits- und Wirtschaftsfragen des Unternehmens.
Was der Fonds finanzieren soll
Er soll Spenden an gemeinnützige Organisationen, direkte Zahlungen an bestimmte Bevölkerungsgruppen und Maßnahmen zur Abfederung der KI-Folgen für Beschäftigte unterstützen. Für Lobbyarbeit oder politische Spenden im In- und Ausland dürfen die Mittel nicht verwendet werden.
Börsengang und Sicherheitsimage
Laut Handelsblatt plant Anthropic einen der größten Börsengänge der Geschichte. Das Unternehmen versteht sich als Vorreiter in Sachen Sicherheit und hat davor gewarnt, KI könne „selbsterhaltende Verhaltensweisen“ entwickeln.