SymbolbildAsiens Chipwerte fallen, KI-Schuldensorgen breiten sich aus
Japans Nikkei fiel am Montag um 1,8 Prozent, weil Finanzierungssorgen um Rechenzentrumsbauer für KI auf Chipwerte drückten. Microsofts Rückzug aus einem britischen Geschäft mit Nscale und ein neues DeepSeek-Modell verstärkten den Druck.
Das Wall Street Journal berichtet, der Nikkei sei den Verlusten an der Wall Street gefolgt, und laut Bloomberg gaben koreanische Aktien nach, weil ein DeepSeek-Modell und Finanzierungssorgen Chiphersteller belasteten. Die Financial Times meldete am Sonntag, 18. Oktober, Microsoft habe eine Vereinbarung zur Anmietung von Kapazitäten an einem britischen Standort des KI-Cloudanbieters Nscale aufgegeben. Bloomberg berichtete zudem, Nscale stoße bei Investoren wegen der Börsenbewertung auf Widerstand. Das Wall Street Journal vermerkt außerdem, japanische Staatsanleihen hätten angesichts KI-bezogener Kreditsorgen zugelegt.
Neoclouds unter Beobachtung
Die FAZ berichtet, Aktien von CoreWeave, das Nvidia-Chips vermietet, seien am Mittwoch, 14. Oktober, zeitweise um mehr als 15 Prozent gefallen, weil am Anleihenmarkt die Zweifel wuchsen. Im zweiten Quartal stieg CoreWeaves Umsatz um 112 Prozent auf 2,58 Milliarden Dollar, der Verlust wuchs aber von 290 auf 626 Millionen Dollar, bei Zinskosten von 640 Millionen Dollar.