SymbolbildGenesung von Papst Leo verläuft nach Lungenkrebsdiagnose wie geplant
Untersuchungen nach der Operation am Dienstag ergaben, dass Papst Leo XIV. ein Lungenadenokarzinom hat. Der Vatikan teilt mit, die Genesung verlaufe nach Plan.
Chirurgen der römischen Gemelli-Klinik entfernten am Dienstag, 13. Oktober, den unteren Lappen der rechten Lunge des Papstes. Der Vatikan teilte am späten Abend mit, der Knoten sei ein bösartiger Tumor. Die Ärzte Luigi Carbone und Stefano Margaritora berichteten von keinen Komplikationen. Am Mittwoch, 14. Oktober, erklärten sie, Blutuntersuchungen und Röntgenaufnahme des Brustkorbs zeigten einen normalen postoperativen Verlauf. Der 71-jährige Leo habe Atemtherapie absolviert, im Zimmer erste Schritte gemacht und normal gegessen. Er soll etwa eine Woche im Krankenhaus bleiben.
Größe und Streuung weiter unbekannt
Der Vatikan hat nicht mitgeteilt, wie groß der Tumor war und ob sich der Krebs ausgebreitet hat, wovon laut FAZ und Guardian abhängt, ob eine Strahlen- oder Chemotherapie folgt. Alle Termine Leos sind bis zum 20. Oktober abgesagt. Der Guardian verweist auf eine 12-tägige Südamerikareise im November, die der Papst laut New York Times weiterhin antreten will.
Kirche und Politik senden Genesungswünsche
Bei einer Messe auf dem Petersplatz trug Kardinal Luis Tagle am Mittwoch die von Leo verfasste Predigt vor, zudem wurde eine Fürbitte für den Papst gesprochen. Donald Trump, Mark Carney, Ursula von der Leyen und Marco Rubio sandten gute Wünsche, König Charles wolle privat schreiben, sagte eine Quelle der AFP.