SymbolbildChipaktien verlieren, während ASML ein Nachfrageplus bei KI über das Angebot hinaus erwartet
Chipaktien setzten ihren weltweiten Ausverkauf fort, laut Bloomberg drohte ein Verlust von 1 Billion Dollar an Börsenwert. ASML erklärte am Mittwoch, die KI-Nachfrage werde das Angebot noch zwei Jahre übersteigen.
Der Ausverkauf erreichte am Dienstag, dem 13. Oktober, seinen Höhepunkt: SK Hynix fiel um bis zu 11 Prozent, Samsung um bis zu 9 Prozent, und Südkoreas Leitindex KOSPI schloss 5,5 Prozent im Minus. Das Handelsblatt sieht den Auslöser bei Broadcom-Chef Hock Tan, der vor überzogenen KI-Erwartungen und Finanzierungsproblemen gewarnt hatte. Nikkei Asia ergänzt, dass Chinas CXMT am Wochenende ein Speicherchip-Design der nächsten Generation vorgestellt habe, Analysten aber sagen, die Konkurrenz habe andere Wege, ihren Vorsprung zu halten.
ASML hebt Ausblick an
ASML hob laut Wall Street Journal zum dritten Mal seine Prognose an. Vorstandschef Christophe Fouquet sagte, einige Kunden wollten Aufträge für 2029 und sogar 2030 platzieren, und mit den derzeitigen Kapazitäten ließen sich nicht alle Bestellungen für 2027 und 2028 abarbeiten. Der Konzern prüft, die Fertigung von Low-NA-EUV-Anlagen 2028 stärker auszubauen als die geplanten 30 Prozent pro Jahr.
CoreWeave-Anleihen unter Druck
Bloomberg berichtet, CoreWeave-Anleihen seien in den Distressed-Bereich gefallen, was Musk ein „Yikes“ entlockte; CoreWeaves Chef macht ein „irrationales“ Verhalten des Marktes für den Ausverkauf verantwortlich.