SymbolbildZahl der Flutopfer in Thailand steigt auf mindestens 52, neue Unwetter drohen
Die Monsunfluten in Thailand haben laut Berichten vom Mittwoch zwischen 52 und 60 Menschen getötet. Ein Industrieverband beziffert den Schaden auf 178 Millionen Dollar, berichtet Reuters.
In Bangkok fielen Ende September binnen drei Tagen 300 Millimeter Regen, etwa so viel wie in einem Monat, und überforderten die Kanalisation, berichtet die South China Morning Post. Die Opferzahl ist gestiegen, seit das Innenministerium am Montag, dem 5. Oktober, 31 Tote gemeldet hatte. Am Mittwoch, dem 7. Oktober, zählte die Katastrophenschutzbehörde 52 Tote, während die South China Morning Post ohne Quellenangabe von 60 spricht. Das Wasser ist weitgehend aus der Hauptstadt abgeflossen, die Behörden räumen Schlamm und baggern Kanäle aus, während Hausbesitzer staatliche Entschädigung beantragen.
Am schwersten betroffene Provinzen
Laut der Katastrophenschutzbehörde sind fast 3,2 Millionen Menschen in 27 Provinzen im Norden, in der Mitte und im Osten betroffen. In Prachin Buri wurden 19 Tote registriert, in Samut Prakan 9 und in Suphan Buri 5.
Neue Unwetter angekündigt
Der thailändische Wetterdienst warnt vom 9. bis 13. Oktober vor schweren Gewittern, starkem Wind und Starkregen. Premierminister Anutin Charnvirakul wies alle Provinzen an, sich vorzubereiten, Gouverneure und Bezirksbeamte müssen vor Ort bleiben. Die South China Morning Post verweist darauf, dass die Belastung kurz vor dem Treffen von IWF und Weltbank in der kommenden Woche eintritt.