SymbolbildHuthi-Angriffe auf saudische Flughäfen und Aden töten drei Ausländer in Saudi-Arabien
Bei Angriffen auf die Flughäfen von Riad und Abha sind drei Ausländer getötet worden, teilte Saudi-Arabiens Zivilluftfahrtbehörde am Mittwoch mit. Die Huthi reklamierten die Angriffe für sich und trafen auch den Flughafen von Aden.
Saudi-Arabiens Zivilluftfahrtbehörde teilte am Mittwoch, 7. Oktober, mit, bei den Angriffen seien zudem 36 Menschen verletzt worden. Am König-Khalid-Flughafen in Riad starb ein Sudanese. Bei den zwei Toten in Abha nennen The National und AP einen Marokkaner und einen Algerier, die FAZ einen Ägypter und einen Algerier. Die Behörde nannte keinen Urheber, doch die Huthi reklamierten beide Angriffe. Laut dem jemenitischen Verkehrsministerium feuerten die Huthi außerdem zwei ballistische Raketen und Drohnen auf den Flughafen von Aden. Eine Rakete schlug nahe der Landebahn ein, ein Flug aus Kairo wurde nach Dschidda umgeleitet, Opfer gab es nicht. Die Huthi erklärten, sie hätten saudische Militärlieferungen im Camp Badr nahe dem Flughafen angegriffen.
Koalition schlägt zurück
Koalitionssprecher Turki al-Maliki erklärte, die Streitkräfte hätten 82 militärische Ziele der Huthi in Saada, Marib, Al-Dschauf und Hodeida zerstört und eine ballistische Rakete nördlich von Riad abgefangen. Beides ließ sich nicht unabhängig überprüfen.
Kämpfe an der Rotmeerküste
The National berichtet, ein jemenitischer Minister habe erklärt, Huthi-Angriffe auf Taiz hätten sechs Menschen getötet und 18 verletzt. Die Regierungstruppen melden seit Beginn ihrer Offensive am Sonntag Geländegewinne nahe Bab al-Mandab, die Huthi bestreiten den Verlust von Mokka.
Andere Meinungen
Die Tehran Times verweist auf frei zugängliche Informationen, wonach Mokka offenbar weiter in Huthi-Hand ist, und widerspricht damit der Darstellung der Regierung, die Stadt zurückerobert zu haben.