SymbolbildUS-Inflation sinkt im Juni auf 3,5 Prozent dank fallender Energiepreise
Iran und EnergiepreiseUS-Inflation
Die US-Verbraucherpreise stiegen im Juni nur noch um 3,5 Prozent, gebremst durch günstigere Energie- und Benzinpreise. Ökonomen warnen jedoch vor einem erneuten Anstieg wegen der US-Iran-Spannungen.+ mehr Blickwinkel
Über die Zahl herrscht Einigkeit: Die US-Inflation verlangsamte sich im Juni auf 3,5 Prozent, wesentlich getragen von sinkenden Energie- und Benzinpreisen. Das konservative Wall Street Journal rahmt es positiv als Entlastung der Amerikaner an der Zapfsäule. Der katarische Sender Al Jazeera teilt den Befund, betont aber die Warnung von Experten, die Teuerung könne nach den erneuten US-Iran-Spannungen zurückkehren. Das wirtschaftsliberale Handelsblatt spiegelt die gemischte Marktreaktion: Die Wall Street lag nach den Daten uneinheitlich, hin- und hergerissen zwischen Teuerung, Unternehmenszahlen und dem Irankrieg. Als Fakt gilt die abgekühlte Juni-Inflation; strittig ist ihre Nachhaltigkeit. Die Quellen unterscheiden sich vor allem darin, wie stark sie die geopolitischen Risiken für die Preisentwicklung gewichten.












