USA ziehen bis Ende September 2026 aus dem Irak ab
Der irakische Ministerpräsident al-Saidi kündigte an, dass die US-Truppen den Irak bis zum 30. September verlassen. Er wertet seinen Washington-Besuch als Beginn einer neuen, wirtschaftlich statt militärisch geprägten Beziehungsphase.
Die Quellen sind sich über den Kern einig: Die US-Streitkräfte sollen den Irak bis zum 30. September 2026 verlassen, verkündet nach dem Antrittsbesuch von Ministerpräsident al-Saidi bei Trump in Washington. Das wirtschaftsliberale deutsche Handelsblatt stellt die Truppenpräsenz und den bilateralen Besuch sachlich in den Vordergrund. Die serbischen Quellen Politika (staatsnah) und B92 (unabhängig) heben al-Saidis Deutung hervor, der Besuch markiere den Beginn einer neuen Phase, die auf wirtschaftlicher Zusammenarbeit statt militärischen Banden beruhe; B92 spricht sogar von einer großen Wende. Die serbische Berichterstattung betont damit stärker die symbolische Loslösung von der US-Militärpräsenz, während das Handelsblatt nüchterner bleibt. Eine US-Regierungssicht oder kritische Einordnung, etwa zu Sicherheitsrisiken nach dem Abzug, fehlt in den Rohmeldungen.
