SymbolbildUSA greifen Iran an, nachdem Teheran ein Schiff in der Straße von Hormus beschießt
Die USA haben Ziele im Iran angegriffen, nachdem iranische Kräfte ein Containerschiff in der Straße von Hormus unter Feuer genommen hatten. Der Angriff erfolgte nur Stunden nach einem Treffen der Außenminister Irans und Omans über die Öffnung der Meerenge. Die brüchige Waffenruhe seit dem Krieg im Frühsommer wankt damit erneut.+ mehr Blickwinkel
Nach Wochen relativer Ruhe eskaliert der Konflikt am Golf wieder: Iran beschoss ein Containerschiff in der Straße von Hormus, woraufhin die US-Streitkräfte mit schweren Schlägen gegen iranische Ziele reagierten. Pikant ist das Timing, denn der Beschuss kam nur Stunden nach einem Treffen der Außenminister Irans und Omans, bei dem es gerade um die Öffnung der Meerenge für den Verkehr ging. Washington stellt den Angriff als Verteidigung der Handelsschifffahrt und Antwort auf iranische Aggression dar. Teheran hatte zuvor wiederholt mit Gebühren und Auflagen für die Durchfahrt gedroht, was die USA stets zurückwiesen. Parallel wird über frühere israelische Angriffe auf iranische Stahlwerke gestritten: Israel begründete diese mit militärischem Nutzen, doch die Schläge trafen auch die zivile Wirtschaft, was die Frage nach legitimen Zielen neu aufwirft. Die Quellenlage stützt sich hier stark auf US-Berichterstattung (New York Times), eine iranische Gegendarstellung liegt kaum vor. Für den Weltmarkt steht viel auf dem Spiel, da ein Fünftel des globalen Öls durch die Meerenge fließt.






