SymbolbildApple verklagt OpenAI wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen
Apple hat in Kalifornien Klage gegen OpenAI und zwei frühere Apple-Mitarbeiter eingereicht. Der iPhone-Konzern wirft OpenAI vor, gezielt Personal abgeworben zu haben, um an vertrauliche Informationen über eine geplante KI-Hardware zu gelangen. OpenAI arbeitet an einem eigenen KI-Gerät, das in Konkurrenz zum iPhone treten könnte.+ mehr Blickwinkel
Apple beschuldigt OpenAI in einer am 9. Juli in Kalifornien eingereichten Klage, im Rahmen eines „koordinierten Musters von Fehlverhalten" Geschäftsgeheimnisse abgegriffen zu haben. Konkret sollen zwei ehemalige Apple-Beschäftigte vertrauliche Unterlagen zu einer geplanten KI-Hardware an OpenAI weitergegeben haben. OpenAI entwickelt gemeinsam mit dem früheren Apple-Designer Jony Ive ein KI-Gerät, das laut Apple in direkte Konkurrenz zum iPhone treten soll. Apple nennt das OpenAI-Hardwaregeschäft in der Klageschrift „rotten to its core". OpenAI weist die Vorwürfe zurück und verweist auf üblichen Personalwechsel im Silicon Valley. Der Streit markiert den offenen Bruch zweier Konzerne, die über die ChatGPT-Integration in iOS bislang eng verbunden waren. Parallel erhöhen die New York Times und weitere Verlage in einem separaten Urheberrechtsstreit den Druck auf OpenAI und werfen dem Unternehmen vor, Beweismittel zurückzuhalten. Die Quellenlage ist breit und international, OpenAIs Sicht ist bislang jedoch nur knapp dokumentiert.
The GuardianFinancial TimesDie ZeitDer SpiegelNew York Times





