Schwere Waldbrände in Südeuropa: Zehntausende in Spanien und Frankreich auf der Flucht
In Spanien und Frankreich wüten schwere Waldbrände; in Südwestfrankreich mussten rund 12.000 Menschen evakuiert werden, in der spanischen Region Guadalajara verbrannten etwa 32.000 Hektar. In Italien starb ein Feuerwehrmann. Die Behörden warnen vor weiter sehr hoher Brandgefahr.
Eine Hitzewelle facht in mehreren Ländern Südeuropas Waldbrände an. Al Jazeera (Katar) berichtet, dass in der spanischen Region Guadalajara rund 32.000 Hektar niederbrannten, einer der größten je erfassten Brände des Landes. Xinhua (China) meldet unter Berufung auf Medien, dass in Südwestfrankreich etwa 12.000 Menschen evakuiert werden mussten. Le Monde (Frankreich) zitiert den spanischen Ministerpräsidenten Sánchez, wonach das Land seit Jahresbeginn 22 Großbrände erlebt habe, viermal so viele wie im Vorjahreszeitraum, und berichtet vom Tod eines Feuerwehrmanns in Italien. Die staatsnahe türkische Daily Sabah hebt vor allem die Warnung der Einsatzkräfte hervor, das Risiko weiterer Brände sei in den kommenden Tagen sehr hoch. Die Quellen unterscheiden sich wenig in den Fakten, betonen aber unterschiedliche Aspekte, von der Klimadimension bis zum akuten Katastrophenschutz. Übereinstimmend zeichnen sie das Bild einer außergewöhnlich frühen und heftigen Brandsaison.
