US-Gericht setzt Prozess gegen Venezuelas Ex-Präsident Maduro auf Juni 2027 an
Ein US-Bundesgericht hat den Prozess gegen den nach Washington gebrachten früheren venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores auf den 1. Juni 2027 terminiert. Ihm werden unter anderem Drogenhandel und Drogenterrorismus vorgeworfen. Maduros Anwalt pocht auf dessen Immunität.
Nach der Festsetzung Maduros hat ein US-Gericht nun einen Prozesstermin bestimmt. Die liberale Zeit (Deutschland) berichtet, der Prozess gegen den abgesetzten Präsidenten und seine Frau Cilia Flores solle im Juni 2027 beginnen; sein Anwalt poche auf Immunität. Die staatsnahe türkische Daily Sabah spricht ausdrücklich vom "gefangenen" Präsidenten und nennt als Termin den 1. Juni 2027. Die staatsnahe Global Times (China) verknüpft die Meldung mit Protesten und rückt so die Kritik an dem US-Vorgehen in den Vordergrund. In der Wortwahl zeigt sich das Framing der Lager: Während westliche Medien die Vorwürfe des Drogenhandels betonen, heben staatsnahe Quellen die umstrittene Festnahme und Verbringung in die USA hervor. Details zu den genauen Umständen der Überstellung bleiben in den vorliegenden Meldungen dünn. Übereinstimmend ist allein der Kern: Es gibt einen Prozesstermin für Mitte 2027.
