Tesla verdient weniger trotz steigender Absätze
Tesla hat im zweiten Quartal weniger Gewinn erzielt als ein Jahr zuvor, obwohl der Autobauer wieder mehr Fahrzeuge verkaufte. Belastend wirkten Preissenkungen, hohe Ausgaben und ein von Trump geschmälertes Geschäft mit CO2-Zertifikaten. Die Aktie gab nachbörslich nach, Musk setzt verstärkt auf Robotaxis und KI.
Teslas Quartalsbilanz fällt gemischt aus. Die liberale Zeit (Deutschland) betont, der Konzern kämpfe mit hohen Ausgaben und einem durch Trump geschmälerten Geschäft mit CO2-Zertifikaten, nur der Umsatz habe besser abgeschnitten als erwartet. Die konservative FAZ hebt hervor, dass Tesla wieder mehr Käufer findet und Fortschritte bei den Robotaxis macht, das finanzielle Bild aber gemischt bleibe. Der linksliberale Guardian (Großbritannien) und die New York Times (USA) verweisen auf sinkende Gewinne trotz wachsender Erlöse und einen Kursrückgang von mehr als drei Prozent nach Börsenschluss, weil der Gewinn je Aktie die Erwartungen verfehlte. Einig sind sich die Quellen, dass Elon Musk das Unternehmen zunehmend als Roboter- und KI-Firma positioniert und höhere Forschungsausgaben den Gewinn aus dem Autoverkauf schmälern. Strittig bleibt vor allem die Bewertung, ob der Umbau die schwächere Ertragslage rechtfertigt. Als Fakt gilt: mehr Autos, weniger Gewinn.
