EU genehmigt Paramounts Milliardenübernahme von Warner Bros. unter Auflagen
Die EU-Kommission hat die milliardenschwere Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance unter Auflagen genehmigt. Der Käufer muss unter anderem Anteile an einem Filmvertrieb abgeben. Der Deal wird je nach Quelle mit rund 80 bis 110 Milliarden beziffert.
Brüssel gibt einen der größten Medienzusammenschlüsse der jüngeren Zeit frei. Der Deutschlandfunk (öffentlich-rechtlich) meldet, die EU habe die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance unter Auflagen genehmigt. Die konservative FAZ und die liberale Zeit heben hervor, dass Paramount als Bedingung Anteile an einem Filmvertrieb abgeben muss. Le Figaro (Frankreich) beziffert die Transaktion auf rund 110 Milliarden Dollar, der linksliberale Guardian (Großbritannien) nennt umgerechnet rund 80 Milliarden Pfund und betont, der Verzicht auf ein gemeinsames Vorhaben mit Universal habe die Bedenken der Kommission ausgeräumt. Die abweichenden Zahlen erklären sich vor allem aus Währungen und Bewertungsstichtagen und sind mit Vorsicht zu lesen. Übereinstimmend berichten die Quellen, dass die europäischen Wettbewerbshüter grünes Licht geben, während in den USA weitere Prüfungen laufen. Der Zusammenschluss verstärkt die Konsolidierung der Streaming- und Hollywood-Branche.
