Trump verhängt 50 Prozent Zoll auf kanadische Waren, gemeinsame Brückenfeier abgesagt
US-Präsident Trump belegt einen Großteil kanadischer Importe mit 50 Prozent Zoll und wirft Ottawa Diskriminierung vor. Kanada sagte daraufhin die gemeinsame Einweihungsfeier der Gordie-Howe-Brücke ab. Die neuen Zölle gelten als Warnung an weitere Handelspartner.
Der Handelskonflikt zwischen den USA und Kanada verschärft sich erneut: Trump kündigte 50 Prozent Zoll auf viele kanadische Waren an, die in 30 Tagen greifen und ein Volumen von rund 20 Milliarden Dollar betreffen. Er begründet den Schritt mit angeblicher Benachteiligung amerikanischer Auto-, Alkohol- und Milchprodukte. Aus Protest sagte Kanada die gemeinsame Feier zur Eröffnung der neuen Gordie-Howe-Grenzbrücke ab, wie der Guardian und die BBC berichten. Wirtschaftsmedien wie die Financial Times und konservative US-Berichte wie das Wall Street Journal werten die Zölle als Warnsignal an andere Handelspartner und Auftakt einer neuen Zollphase. In Kanada sorgen die Abgaben laut BBC für Frust und Sorge um Arbeitsplätze. Der Konflikt reiht sich in eine seit Februar 2025 laufende Eskalation ein, in der bereits Gegenzölle und juristische Rückschläge eine Rolle spielten. Wie hart die Zölle wirken und ob eine Einigung gelingt, ist offen.
