SymbolbildAlphabets KI-Milliarden treiben Chipwerte, Intel und AMD sichern China-Deals
Asiatische Halbleiterwerte sind gestiegen, nachdem Alphabets angekündigte KI-Ausgaben von bis zu 200 Milliarden Dollar die Branche beflügelt haben. Zugleich sollen Intel und AMD langfristige Verträge über Server-Prozessoren mit chinesischen Kunden geschlossen haben, während die Preise steigen. Der Ölpreis auf Sechs-Wochen-Hoch dämpfte die Gewinne.
Der KI-Boom schlägt auf die Chipbranche durch. Bloomberg (USA) berichtet, asiatische Halbleiteraktien seien gestiegen, nachdem Alphabet angekündigt hatte, in diesem Jahr bis zu 200 Milliarden Dollar in KI-Rechenleistung zu investieren. Das wirtschaftsliberale Handelsblatt (Deutschland) meldet, Nikkei und Kospi hätten trotz des auf ein Sechs-Wochen-Hoch gestiegenen Ölpreises zugelegt, weil die Halbleiterbranche von den Investitionen profitiere. Nach einer als exklusiv gekennzeichneten Meldung von Reuters (Großbritannien) schlossen Intel und AMD langfristige Verträge über Server-Prozessoren mit chinesischen Kunden ab, während die Preise anziehen; diese Angaben stützen sich auf ungenannte Quellen und sind entsprechend vorsichtig zu bewerten. In der Zusammenschau überlagern sich zwei Kräfte: die Nachfrage nach KI-Chips und die geopolitischen Spannungen um den Zugang zum chinesischen Markt. Übereinstimmend ist der Befund, dass Alphabets Ausgabenpläne der Chipbranche neuen Schwung geben.
Quellen
- Wahrscheinlich55%
Die KI-Nachfrage stützt Chipwerte weiter; Hersteller profitieren, geraten aber zwischen die Fronten der US-China-Exportkontrollen.
- Schlimmstenfalls20%
Neue Exportbeschränkungen oder ein Nachfrageknick lösen einen scharfen Rückschlag bei Halbleiteraktien aus.
- Bestenfalls25%
Ein Ausgleich zwischen den USA und China stabilisiert Lieferketten und Absatzmärkte der Branche.