SymbolbildNATO-Gipfel in Ankara: Bündnis ringt sich zu Einheit durch
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Zum Abschluss des zweitägigen NATO-Gipfels in Ankara verkündeten die Staats- und Regierungschefs eine gemeinsame Erklärung. Gastgeber Erdogan sprach von einem 'Fundament für eine stärkere NATO', Generalsekretär Rutte von großer Einigkeit trotz spürbarer Spannungen.+ mehr Blickwinkel
Der Gipfel in der türkischen Hauptstadt endete mit einer gemeinsamen Abschlusserklärung und demonstrativer Geschlossenheit, nachdem im Vorfeld Streit über Lastenteilung und den Kurs gegenüber Russland gedroht hatte. Präsident Erdogan nutzte die Bühne, um Türkiyes wachsende Rolle im Bündnis zu betonen, und US-Präsident Trump lobte ihn überschwänglich als 'großen Führer'. Am Rande wurden konkrete Ergebnisse erzielt: Türkiye, Bulgarien und Rumänien weiteten ihre Schwarzmeer-Minenräummission aus, und die USA stellten Ankara offenbar die Rückkehr ins F-35-Programm in Aussicht. Der griechische Premier Mitsotakis vermied dazu klare Worte, warnte aber vor einer 'offenen Bedrohung' und mahnte Sensibilität an, was die fortbestehenden Reibungen an der NATO-Südostflanke offenlegt. Die staatsnahe türkische Presse zeichnet den Gipfel durchweg als Erfolg und Aufwertung Ankaras, während westliche Stimmen wie der Economist eher von einem 'bipolaren Gipfel' sprechen, den das Bündnis mit Ach und Krach überstanden habe. Die Quellenlage ist stark türkisch geprägt, entsprechend positiv fällt die Grundtonalität aus.





