SymbolbildIran beginnt Khamenei-Trauerfeier und droht mit Hormus-Gebühren
Iran und EnergiepreiseHormus-Iran-Krise
In Teheran starten die auf mehrere Tage angelegten Trauerfeiern für den am 28. Februar getöteten Ayatollah Khamenei, zu denen Iran Millionen Teilnehmer erwartet. Zugleich kündigt Teheran an, künftig Gebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu erheben, was die USA zurückweisen. Die ausgesetzten Verhandlungen sollen am 11. Juli wieder aufgenommen werden.+ mehr Blickwinkel
Am 4. Juli 2026 begannen in Teheran die tagelangen staatlichen Trauerfeiern für Ayatollah Ali Khamenei, der laut den Berichten am ersten Tag des US-israelischen Kriegs gegen Iran am 28. Februar getötet worden war. Iranische Behörden gaben an, in Teheran über die kommenden Tage 15 bis 20 Millionen Teilnehmer zu erwarten; unter den Trauergästen waren dem Times of Israel zufolge auch Vertreter von Hamas und Hisbollah. Parallel erklärte Irans Botschafter in China, Teheran werde für Schiffe in der Straße von Hormus definitiv Servicegebühren erheben, wobei befreundete Staaten eine Sonderbehandlung erhalten sollten. Die USA wiesen dies zurück und bestanden darauf, dass ein Abkommen Iran das Erheben von Gebühren untersagen müsse. US-Präsident Trump erklärte, die USA würden den Krieg gegen Iran so oder so gewinnen. Die Quellenlage stützt sich auf Live-Berichte von CNN, CBS und Times of Israel; die genauen Teilnehmerzahlen sind offizielle iranische Angaben und unabhängig schwer zu prüfen.



