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Kuba-Krise

Foto simbolike

Kuba erlebt seit Oktober 2024 eine Serie landesweiter Stromausfälle: Am 18. Oktober 2024 fiel das grösste Kraftwerk des Landes, das Antonio-Guiteras-Werk in Matanzas, aus und riss rund 1,64 Gigawatt und damit etwa die Hälfte des Bedarfs aus dem Netz, im Dezember 2024 folgte der nächste totale Kollaps. Ursachen sind jahrzehntelang vernachlässigte Investitionen, marode Ölkraftwerke und akuter Treibstoffmangel, denn die Insel produziert nur etwa 40 Prozent des selbst benötigten Brennstoffs. Verschärft wurde die Lage durch das US-Embargo sowie ausbleibende Öllieferungen der Verbündeten Venezuela und Russland, sodass die Erzeugungslücke 2025 zu Spitzenzeiten oft 1.300 bis 1.700 Megawatt betrug. Bis 2026 reihte sich Blackout an Blackout, während Nahverkehr und Tausende Operationen ausfielen.

NPRAl JazeeraCNN

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E enjte, 16 korrik 2026Geopolitik

Kuba: Dritter landesweiter Stromausfall binnen einer Woche

Kuba ist innerhalb gut einer Woche zum dritten Mal von einem landesweiten Stromausfall getroffen worden. Wegen Treibstoffmangels müssen Bauern teils wieder auf Ochsen statt Traktoren umsteigen. Die Energie- und Wirtschaftskrise der Insel verschärft sich weiter.

Kuba erlebt einen weiteren Zusammenbruch seiner Stromversorgung: Nach Darstellung der Global Times ist es der dritte landesweite Blackout in gut einer Woche. Die Nachrichtenagentur AFP illustriert die Tiefe der Krise mit der Rückkehr zu Ochsengespannen auf treibstoffarmen kubanischen Feldern, weil Diesel für Traktoren fehlt. Beide Quellen zeichnen das Bild eines maroden, chronisch unterfinanzierten Stromnetzes und eines akuten Kraftstoffmangels. Die staatsnahe chinesische Quelle betont die Häufung der Ausfälle, die westliche Agentur die Folgen für die Landwirtschaft und den Alltag; eine ausführliche kubanische Regierungsdarstellung liegt in diesen Meldungen nicht vor. Die Krise reiht sich in eine seit Oktober 2024 anhaltende Serie von Blackouts ein, für die marode Ölkraftwerke, ausbleibende Öllieferungen der Verbündeten und das US-Embargo verantwortlich gemacht werden. Die Quellenlage bleibt schmal, die Grundlinie der Berichte aber übereinstimmend.

AFP / France 24Global Times