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Südkoreas Notenbank

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Die Bank of Korea hob am 16. Juli 2026 ihren Leitzins um einen Viertelpunkt von 2,5 auf 2,75 Prozent an, die erste Zinserhöhung seit Januar 2023 und damit der Beginn einer Straffung nach dreieinhalb Jahren. Bemerkenswert ist der Schritt, weil die Notenbank in den Vorjahren im Lockerungsmodus war und nun trotz Wachstumssorgen gegensteuert, angetrieben von einer auf 3,2 Prozent gestiegenen Inflation im Juni und rekordhoher Haushaltsverschuldung von rund 1.993 Billionen Won Ende März 2026. Der im April 2026 angetretene neue Notenbankchef Shin Hyun-song mahnte, die Zinsen müssten ohne Verzögerung steigen, um steigende Immobilienpreise in Seoul, die wachsende Schuldenlast und spekulative Aktienkäufe einzudämmen. Zugleich betonte er, Geldpolitik allein reiche nicht aus und müsse durch makroprudenzielle Instrumente wie die Schuldendienstquote ergänzt werden.

CNBCAP via Yahoo FinanceThe Korea Times

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Thursday, 16 July 2026Wirtschaft

Südkoreas Notenbank erhöht erstmals seit dreieinhalb Jahren die Zinsen

Die Bank of Korea hat ihren Leitzins von 2,5 auf 2,75 Prozent angehoben, die erste Erhöhung seit Anfang 2023, und weitere Schritte signalisiert. Sie will damit steigende Inflation und die rekordhohe Haushaltsverschuldung eindämmen. Südkoreas Aktienmarkt gab nach der Entscheidung deutlich nach.

Die südkoreanische Notenbank hat ihren Leitzins erstmals seit dreieinhalb Jahren erhöht, von 2,5 auf 2,75 Prozent, und signalisierte weitere Straffungen. Associated Press und Reuters begründen den Schritt mit dem Ziel, die Inflation und die rekordhohe private Verschuldung einzudämmen. Die Financial Times hebt hervor, dass es der erste Zinsschritt unter dem neuen Notenbankchef Shin Hyun-song ist und dass er vor dem Hintergrund einer schwachen Landeswährung und der starken Abhängigkeit von Energieimporten erfolgt; der Aktienmarkt gab nach der Entscheidung deutlich nach. Die wirtschaftsliberale FT betont die Marktnervosität, die Agenturen den geldpolitischen Kurswechsel weg von der lockeren Politik der Vorjahre. Bemerkenswert ist die Erhöhung, weil viele Notenbanken zuletzt eher Zinssenkungen erwägen, Seoul aber wegen Immobilienpreisen, Schuldenlast und Won-Schwäche gegensteuert. Wie weit die Straffung geht, ließ die Notenbank offen und machte sie von den Daten abhängig.

Associated PressReutersFinancial Times