Waldbrände in Kanada: Toronto zeitweise mit weltweit schlechtester Luft
Rauch von Waldbränden im Nordwesten Ontarios hat Toronto in eine dichte Smogwolke gehüllt; die Metropole hatte zeitweise die schlechteste Luftqualität der Welt, noch vor Kinshasa und Neu-Delhi. Die Behörden riefen die Menschen auf, im Haus zu bleiben. Auch der Nordosten und Mittlere Westen der USA sind vom Rauch betroffen.
Anhaltende Waldbrände in der kanadischen Provinz Ontario haben Toronto am Abend in dichten Rauch gehüllt; laut Messungen war die Luftqualität dort zeitweise die schlechteste weltweit und übertraf Städte wie Kinshasa und Neu-Delhi. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, nicht ins Freie zu gehen. Der Deutschlandfunk und Le Monde schildern die gesundheitliche Belastung und die Ausrufung von Warnstufen, das Wall Street Journal betont die grenzüberschreitende Dimension: Der Rauch legt sich auch über den Nordosten und Mittleren Westen der USA. Al Jazeera verweist auf die weltweite Spitzenstellung Torontos im Luftqualitäts-Ranking. Die Berichterstattung ist über die Lager hinweg weitgehend deckungsgleich und sachlich; strittig bleibt allenfalls, wie stark der Klimawandel als Ursache betont wird. Die Brände fügen sich in eine Reihe schwerer Waldbrandsaisons seit dem Rekordjahr 2023 ein, deren Rauch immer wieder nordamerikanische Ballungsräume erreicht.
