Türk Telekom und Aselsan stellen Fahrplan für heimisches Smartphone vor
Der Telekomkonzern Türk Telekom und der Rüstungshersteller Aselsan legen einen Fahrplan für ein in der Türkei gefertigtes Smartphone vor. Der Vorstoß fällt in eine schwierige Phase, geprägt von der globalen Speicherchip-Krise.
Türk Telekom und der staatsnahe Rüstungs- und Elektronikkonzern Aselsan haben eine Partnerschaft samt Fahrplan für ein heimisch produziertes Smartphone angekündigt. Ankara verfolgt damit das Ziel technologischer Eigenständigkeit und will die Abhängigkeit von ausländischen Herstellern verringern. Der Zeitpunkt ist anspruchsvoll: Die türkische Smartphone-Fertigung steht wegen der weltweiten Speicherchip-Krise und des Preisdrucks unter Belastung. Aselsan bringt Erfahrung aus der Verteidigungselektronik ein, was dem Projekt auch eine sicherheitspolitische Dimension gibt. Die Quelle ist die staatsnahe Daily Sabah, die den Schritt positiv als Beleg nationaler Innovationskraft rahmt, kritische oder marktwirtschaftliche Einordnungen fehlen an diesem Backfill-Tag. Ob aus dem Fahrplan ein wettbewerbsfähiges Produkt wird, hängt maßgeblich von der Verfügbarkeit von Chips und Skaleneffekten ab.
