SymbolbildMoore Threads plant Börsengang in Hongkong, während China Kapital in KI lenkt
Der chinesische KI-Chipentwickler Moore Threads erklärte am Sonntag, er strebe eine Notierung in Hongkong an, nachdem der Umsatz im ersten Halbjahr um 147 Prozent gestiegen war. Es ist das jüngste Zeichen dafür, dass chinesisches Kapital in künstliche Intelligenz und Robotik fließt.
Das in Shanghai notierte Unternehmen teilte am Sonntag, 9. August, mit, sein Verwaltungsrat habe die Ausgabe von H-Aktien am Hauptmarkt der Hongkonger Börse gebilligt, ein Schritt, der den 'internationalen strategischen Fußabdruck' vertiefen solle, wie die South China Morning Post berichtete. Der Umsatz erreichte in den sechs Monaten bis Juni 1,7 Milliarden Yuan (252 Millionen US-Dollar), der Nettoverlust verringerte sich von 271 Millionen auf 11,6 Millionen Yuan. Moore Threads, das als heimische Alternative zu Nvidia vermarktet wird, erklärte, die Gespräche liefen noch und Einzelheiten stünden nicht fest. Das Unternehmen reihte sich damit in eine Serie chinesischer Technologiedebüts in Hongkong in diesem Jahr ein.
Unitree-Börsengang zieht Kapital an
Die Global Times berichtet, der Börsengang von Unitree Robotics habe einen Ansturm der Anleger ausgelöst, befeuert von politischer Unterstützung, und knüpft den künftigen Wert der Branche an die weitere Kommerzialisierung.
Peking richtet 28 Billionen Dollar auf das KI-Rennen aus
Bloomberg schreibt in einem nur als Zusammenfassung vorliegenden Bericht, China setze seine Kapitalmärkte im Umfang von 28 Billionen Dollar ein, um die Vereinigten Staaten in der KI herauszufordern.
Andere Meinungen
Nikkei Asia beschreibt denselben Vorstoß als 'Nationalmannschaft' staatlicher Investoren, die gegen eine Achterbahn der KI-Aktien ankämpft, während die Global Times das erste Halbjahr als Verbesserung der Marktstruktur durch KI und Roboter darstellt.