SymbolbildZahl der Ebola-Toten in der DR Kongo übersteigt 1.600 – WHO spricht von überlasteter Reaktion
Die WHO erklärt, der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo habe mehr als 1.600 Menschen das Leben gekostet. Bei einer Pressekonferenz am Dienstag hieß es, der Ausbruch weite sich weiterhin schneller aus, als die Reaktion darauf mithalten könne.
Was passiert ist
- Die WHO zählte mit Stand 1. August 3.748 bestätigte Fälle und 1.657 Todesfälle, wie Sprecher Tarik Jasarevic mitteilte.
- Der 17. Ebola-Ausbruch des Landes begann am 15. Mai im Osten der DR Kongo.
- Die WHO bezeichnete ihn am 1. August als den größten je in der DR Kongo gemeldeten Ebola-Ausbruch.
- Bei ihrer Genfer Pressekonferenz am Dienstag, den 4. August, bat die WHO um mehr Finanzmittel und Ressourcen.
- Genannte Bedarfe: Behandlungskapazitäten, Teams für Feldermittlungen, Teams für sichere Bestattungen, Aufklärungsarbeit in den Gemeinden.
Mögliche Folgen
- Offen ist, wie viel zusätzliche Finanzierung die Geber bereitstellen und wie schnell die Behandlungskapazitäten ausgebaut werden können.
- Unklar ist, ob die Fallzahlen bereits ihren Höhepunkt erreicht haben; die WHO erklärt, die Ausbreitung übertreffe derzeit das Tempo der Reaktion.
- Die geografische Reichweite über die östlichen Provinzen hinaus wird in der vorliegenden Berichterstattung nicht näher dargelegt.